Potsdamer Schlösserlauf

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Zum Abschluss der letzten laufintensiven Woche stand der Potsdamer Schlösserlauf auf dem Plan. Den bin ich im letzten Jahr schon gelaufen und fand die Strecke so schön. Da war klar, dass ich dieses Jahr wieder am Start stehen würde.

Eigentlich sollte mein Freund mit mir starten, aber da er gerade Fußprobleme hatte, nahm meine Freundin Yasmin seinen Platz ein. 
Er fuhr uns trotzdem morgens mit dem Auto nach Potsdam (es fährt aber auch ein Shuttle). Hier verlief alles ganz unkompliziert. Wir konnten die Startunterlagen abholen ohne lange anzustehen. 
Goodies gab es quasi keine, bis auf irgendein komisches Fußspray. 
Das T-Shirt sieht exakt so aus, wie das aus dem letzten Jahr und ist auch wieder viel zu groß. Ich verstehe nicht wieso eine S nicht immer einfach eine S sein kann…

Zum Start kamen wir leider etwas verspätet. So dass wir quasi gar nicht mehr ans Ende der Schlange kamen, sondern dann mittendrin zu der Starterschlange stießen. Zeit für ein Foto war trotzdem noch.
Der Start lief sehr gesittet hat. Dadurch, dass wir uns quasi reindrängelten, hatte ich Angst etwas zu weit zu vorne zu sein. Aber gerade die ersten km in Potsdam sind sehr breit und man hat genug Platz sich aus dem Weg zu gehen, wenn denn tatsächlich jemand schneller laufen möchte. Wir hatten aber selbst noch Walker vor uns…

Ich denke auch hier wäre eine Einteilung in Startblöcke inzwischen sinnvoll. Schließlich starten hier mittlerweile auch ca 4000 Läufer.
Die Strecke an sich war phänomenal. Schön am Wasser entlang bei Bombenwetter. Teilweise gab es Kopfsteinpflaster, aber das war glücklicherweise nur kurz. Am Wasser war der Weg dann auch deutlich schmaler, aber bis dahin hatte sich das Feld gut auseinander gezogen.
Verpflegungspunkte gab es bei km 3,5 ; 5; 9; 14; 16 und 18. Der Abstand zwischen 9 und 14 erschien Yasmin sehr hoch. Sie unterzuckerte hier deutlich. Ich hätte es gar nicht gemerkt, das der Abstand hier größer war als vorher, wäre sie nicht dabei gewesen. Vielleicht hätte man die Punkte wirklich etwas strategischer verteilen sollen. 
Es gab Wasser, Tee, Cola, Banane und Apfel. 
Ich griff mir beim 2. Stand einen Apfel und sonst immer nur Wasser. Bei dem Wetter wurde es getrunken und zur Abkühlung genutzt. Kleine Duschen sind bei 21°C immer willkommen.
Auffällig war, dass die Strecke fast die gesamte Zeit etwas bergauf ging. Erst auf den letzten 3km ging es dann fühlbar wieder abwärts. Dadurch war es doch etwas anstrengender zu laufen als der Berlin HM. 
Wir liefen am Anfang etwas schneller und zum Ende pendelten wir uns relativ gut ein. Der Lauf insgesamt war total angenehm. 
Bei den Verpflegungspunkten gingen wir immer, was die Zeit dann natürlich etwas drückte. Insgesamt finishten wir in 2.21.15h. 15s schneller als im letzten Jahr, dafür war es dieses Mal sehr locker gelaufen und letztes Jahr war es sogar neue Bestzeit.
Danach verpflegten wir uns kurz im Ziel, dehnten und holten dann unsere Sachen ab. Inklusive ist fuer alle Halbmarathonstarter auch eine Pastaportion gewesen. Die schmeckte überraschend gut und man musste auch gar nicht lange anstehen.
leider schon halb aufgegessen…:D

Das Wetter war immer noch klasse und wir setzten uns einfach auf die Wiese um noch ne Runde zu quatschen. Hier trafen wir dann auch 2 Freunde von mir, die beide erfolgreich ihren ersten HM beendet hatten.

Potsdam wird wohl auch nächstes Jahr in meinem Laufkalender stehen. Die Strecke ist super hübsch und mit T Shirt und Medaille ist der Lauf sehr günstig (25€) für Berliner Verhältnisse.

Eine Antwort

  1. Laufwelt
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    Das hört sich doch nach einem tollen Lauf an! Irgendwann muss ich dort wohl auch noch einmal mitlaufen.

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